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Eine kleine Heimatkunde
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Es gibt unterschiedliche Meinungen, welcher Teil der Steiermark als die Oststeiermark zu bezeichnen ist. Geographische Nachschlagewerke bezeichnen das Gebiet zwischen Mur und Lafnitz und im Norden die Fischbacher Alpen als äußere Grenze für die Oststeiermark. In der Statistik der "Anbauflächen und Ernteergebnisse im Gebiete der Republik Österreich" (1918 - 1936) wird die Oststeiermark als selbständiges agrarisches Produktionsgebiet ausgewiesen und besteht nur aus den heutigen politischen Bezirken Hartberg, Weiz, Fürstenfeld und Feldbach. Der Bezirk Radkersburg, der für das Vulkanland von großer Bedeutung ist, zählt somit nicht zur Oststeiermark.


Die höchste Erhebung ist das Stuhleck mit 1782 m Seehöhe, Der Grenzbach Kutschenitza beim Grenzübergang St. Anna am Aigen.während diagonal gegenüber der tiefste Punkt der Oststeiermark nahe der Mur bei Bad Radkersburg mit einer Seehöhe von 200 m zu finden ist. Geographisch kann die Oststeiermark in drei Regionen unterteilt werden: 1. der gebirgige Nordteil, zu dem der Wechsel, das Jogelland, die Fischbacher Alpen, der Rabenwald, der Masenberg, der Hochlantsch, die Teichalpe und das Grazer Bergland gehören. 2. der hügelige Mittelteil, der auch als das Flussgebiet der Raab bezeichnet wird, und der 3. Gebietsteil ist das südoststeirische Grabenland, in dem fast parallel nebeneinanderliegende Hügelketten in südlicher Richtung zur Mur, zum Murfeld hin verlaufen. Die darin bestehenden Wasserläufe rinnen ebenfalls nach Süden zur Mur. Dieses Grabenland wird auch als "Tatschkerland" bezeichnet. Der Bereich dieser Wasserscheide, in der neun größere Bäche rinnen, wird von der Raab und Mur eingegrenzt und gehört zum Kerngebiet des Steirischen Vulkanlandes.

Der südliche Teil der Oststeiermark wird, obwohl es sich immer um Straden ist der höchstgelegene Ort im Bezirk Radkersburg.den selben Landstrich handelt, unterschiedlich bezeichnet. Hier spricht man vom Steirischen Vulkanland, vom Thermenland, dem Grabenland, dem Murfeld und vor allem vom Oststeirischen Hügelland. Der größte und für das Vulkanland bedeutenste Fluss ist die Raab. Sie entspringt am Südosthang des Ossers, innerhalb der Passailer Alpen, in einer Seehöhe von 1150 m. In Österreich legt die Raab rund 90 km zurück, bis sie nach weiteren 160 km in Györ in die Donau mündet. In der Steiermark umfasst das Einzugsgebiet 932 km&sup2. Die Mur begrenzt das Vulkanland im Süden zu Slowenien. Ihren Ursprung findet man an der Nordseite der Hafnergruppe in 1950 m Seehöhe. Insgesamt hat sie eine Länge von 453 km und mündet bei Legrad in Slowenien in die Drau. In der Steiermark erreicht ihr Einzugsgebiet eine Fläche von 9400 km&sup2.

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Einbezogen in diese Kurzbeschreibung des Vulkanlandes Die sanft dahinfließende Raab mit Sandbank und Sandwand.sollen auch die Flüsse Feistritz und Lafnitz werden. Auf einer Seehöhe von 1300 m, an den Südhängen des Wechsels entspringt die Feistritz, die nach 115 km südlich von Fürstenfeld in die Lafnitz mündet. Die Lafnitz entspringt in einer Seehöhe von 950 m im Gebiet Vornholz und Wenigzell und mündet nach 108 km in die Raab. Das Grabenland erstreckt sich zwischen der Raab im Norden, der Mur im Süden und Südwesten und der Kutschenitza im Osten. In diesem umgrenzenden Raum verlaufen neun größere Bachtäler, die im Bachunterlauf bis zu 1,5 km breit werden und in Nord- Süd-Richtung ausgerichtet sind und durch Höhenrücken von einander getrennt. Diese weisen auch eine Besonderheit auf: Sie sind asymmetrisch mit steil ansteigenden Ost- und flach geneigten Westseiten.

Zu den wichtigsten Grabenlandbächen gehören der Schwarzaubach, alt und neu, der Saßbach, der Ottersbach, der Gnasbach, der Sulzbach, der Drauchenbach, die Kutschenitza und der Poppendorfbach. Dazu kommen die Kleinbäche Pfaffenbach, Kirchgrabenbach, Glauningbach und Klausenbach. Als Grenzbach ist die Kutschenitza von Bedeutung. Sie entspringt oberhalb von St. Anna am Aigen in einer Seehöhe von 400 m. Bis zur Einmündung in die Mur ist sie 22 km lang, wovon der letzte Kilometer auf slowenischem Gebiet verläuft. Der südlichste Bereich wird vom Murfeld begrenzt, dass vor allem von ebenen Lagen und leichten Böden geprägt wird.

Im Jahr 1873 begann der verkehrstechnische Leichter Morgennebel liegt über dem Vulkanland.Ausbau des Landes mit der Eisenbahnlinie Graz-Fehring mit 68 Kilometern. Bis 1911 wurde das oststeirische Eisenbahnnetz um weitere 133 Kilometer ausgeweitet, während Steiermark weit bereits 1500 Kilometer Schienenstrang verlegt waren. Darunter befand sich auch die 1885 errichtete Eisenbahnverbindung von Spielfeld nach Luttenberg/Ljutomer. Nur wenige Dörfer hatten Anschluss an die ausgebaute Reichsstraße von Graz über Gleisdorf, Sinabelkirchen und Fürstenfeld nach Ungarn. In der ganzen Oststeiermark gab es im Jahr 1912 zwölf Automobile, 53 Motorräder und 97 Telefone. Im Jahre 1890 übernachteten nur 69 Ausländer außerhalb von Bad Gleichenberg in der gesamten Oststeiermark. Bad Gleichenberg zählte damals 6000 Gäste pro Jahr. Zu essen bekam man in einer Gaststätte zu dieser Zeit eine "Eierspeise" und zu trinken den gefürchteten "Nodbrenner" (Wein). Um 1900 wanderten aus der Oststeiermark rund 2 % der Bevölkerung ab, meist nach Graz, oder in das Köflacher und obersteirische Industriegebiet.

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Am Beispiel von Lödersdorf sollen die Schulverhältnisse dargestellt werden. Im Jahre 1873 wurde in Lödersdorf ein Schulgebäude errichtet. Die alte Schule war ein strohgedecktes Bauernhaus mit einem Misthaufen in der Hofmitte. Eine Stube war die Schule. Der Lehrer hatte die Normalschule und einen kurzen "Präparantencurs" zur Lehrerausbildung absolviert.

Die tiefstgelegene Stelle der Steiermark Blick über das Vulkanland von einer Anhöhe bei Reiting in Richtung Südwest.ist am Bundesgrenzspitz nahe bei Bad Radkersburg und Sicheldorf in Untermitterling direkt an der Mur mit einer Seehöhe von genau 200 m. Kellerdorf am Drauchenbach liegt auf 203 m, Sicheldorf 204 m und Bad Radkersburg 208 m. In diesem Bereich liegen die tiefstgelegenen Orte des Landes. Der höchstgelegene Ort im Bezirk Radkersburg ist Straden auf 376 m und die höchste Erhebung des Bezirkes ist der Kindsberg bei Tieschen mit 462 m. Von der Mur in Richtung Norden bis nach Klöch liegen alle Gebiete unter 300 m Seehöhe. So z.B. Mureck 237 m, Halbenrain 271 m und St. Peter a. Ottersbach 271 m. Der Seindl bei Klöch ragt 424 m und der Saziani in Straden 382 m empor. Nahe der Bezirksgrenze im Bezirk Feldbach trifft man bei Stainz und Muggendorf an der Sulzbachbrücke auf einer Seehöhe von 251 m auf die tiefstgelegene Stelle im Bezirk Feldbach.

Die höchste Erhebung im Bezirk ist der Stradnerkogel mit 609 m. Zu den Erhebungen über 400 m sollen hier einige ohne Anspruch auf Leichter Morgennebel liegt über dem Vulkanland.Vollständigkeit aufgezählt werden: der Gleichenberger Kogel 598 m (Schloßberg 427 m), Sengerberg bei Siegensdorf 509 m, Riegersburg Schloßberg 484 m, Mühldorf Steinberg 470 m, Geisberg bei Oberdorf 469 m, Zöbingberg 466 m, Kapfensteiner Kogel 461 m, Heißberg bei Fehring 440 m, Toter Mann bei St. Stefan (Schoberkapelle) 439 m, Brunnberg bei Kittenbach 446 m, Franzenegg bei Zerlach 436 m, Prädiberg 408 m und Gnaseggberg 400 m. Zu den höchstgelegenen geschlossenen Ortsanlagen gehören Glojach 418 m, Kirche Glojach 468 m, Edelstauden 460 m, St. Anna a. Aigen 403 m, Kapfenstein Kirche 405 m mit darunter liegendem Ort, Jagerberg 391 m, Riegersburg Ort 377 m, Kirchberg a. d. Raab 370 m, Kirchbach 334 m, St. Stefan i.R. 330 m und Bad Gleichenberg 317 m. Die niedrigst gelegenen Orte im Bezirk Feldbach sind Schiefer 254 - 256 m bei Fehring und Hohenbrugg 257 m. Im Raabtal sind Studenzen 310 m, Feldbach 282 m und Fehring 272 m zu nennen. Die Dreiländerecke bei St. Anna am Aigen, wo die Steiermark, das Burgenland und Slowenien aneinander treffen, liegt in einer Seehöhe von 343 m. Die tiefstgelegenen Stellen im Bezirk Fürstenfeld sind an der Grenze zum Burgenland bei Loipersdorf Ort und Königsdorf im Lafnitztal 240 m und zwischen Fürstenfeld 265 - 276 m und Rudersdorf 248 m mit ca. 250 m Seehöhe.

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Der Bezirk Feldbach umfasst Bei Fürstenfeld geht das Hügelland in die pannonische Ebene über.flächenmäßig 727 km² mit 67359 Einwohnern in 55 Gemeinden. Die Bezirksstadt Feldbach mit 4704 Einwohner ist auch das Wirtschaftszentrum der Region. Eine nicht unbedeutende Rolle spielt die Jagd mit 100 Jagdrevieren. Der Bezirk Feldbach ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. An land- und forstwirtschaftlichen Betrieben bestehen 7944 mit 8115 Beschäftigten. Die Katasterfläche liegt bei 72.684 Hektar wovon 25.714 Hektar Ackerland, 8984 Hektar Weingärten, 1386 Hektar Intensivobstfläche und 22.499 Hektar Wald sind. Die durchschnittliche Betriebsgröße bei Vollerwerb ist 13,8 Hektar und bei Nebenerwerb 5,4 Hektar. In erster Linie werden Körnermais, Silomais, Gerste, Weizen, Raps, Ölkürbis, Ackerbohne, Sojabohne und Öllein sowie Rüben, Kartoffel, Erdbeeren, Feldgemüse und Tabak produziert. Im Jahr 2000 gab es 604 Pferde, 17.868 Rinder, 7027 Kühe, 277.766 Schweine, 26.295 Zuchtsauen, 1.655.342 Geflügel, 4080 Schafe und 817 Ziegen. Beim Weinbau bewirtschaften 698 Weinbauern 108 Hektar Welschriesling, 77 Hektar Weißburgunder, 57 Hektar Müller-Thurgau, 25 Hektar Sämling 88, 14 Hektar Goldburger, 10 Hektar Ruländer, 6 Hektar Traminer, 65 Hektar Blauer Zweigelt, 7 Hektar Blauburger und 8 Hektar Schilcher.

Der Bezirk Radkersburg hat eine Größe von 336 km², 24.121 Einwohner und ist in 19 Gemeinden unterteilt. Auch dieser Bezirk ist mit 19.919 Hektar Landwirtschaftsfläche überwiegend landwirtschaftlich geprägt mit 1713 Betrieben mit Tierhaltung. Rund 100 Personen besitzen auch Bodenflächen in Slowenien. Die Bodenfläche von genau 33.684,15 Hektar wird in landwirtschaftliche Nutzfläche 19.919,53 ha (davon 412,02 ha Weingärten),Wald 10.844,43 ha, Straßen 958,65 ha, Baufläche 431,71 ha, Gewässer 666,57 ha und sonstige 63,16 ha aufgeteilt. Die Ackernutzung liegt beim Mais bei 8.060 ha, Getreide 2.040 ha, Kürbis 1.240 ha, Öllein 7 ha, und Raps 19 ha.

Die durchschnittliche Hügelketten und Täler prägen das Grabenland. Im Hintergrund ist Straden zu sehen.Jahrestemperatur liegt zwischen 9,2°C und 9,6°C. Besonders günstige Temperaturverhältnisse sind um Bad Radkersburg und im Raum Klöch gegeben. Die Durchschnittserträge pro Hektar liegen bei Weichweizen bei 7000 kg, Körnermais 10.100 kg, Sommergerste 3.900 kg, Roggen 1000 kg, Hafer 1000 kg und Körnererbse 3450 kg. Intensivobstbau betreiben im Bezirk Radkersburg rund 150 Betriebe, wobei ca. 160 Hektar Äpfel, 90 Hektar Holunder und 13 Hektar Pfirsiche bewirtschaftet werden. Von großer wirtschaftlicher Bedeutung im Bezirk Radkersburg ist der Weinbau. Das Weinbaugebiet Klöch wurde für den besten Traminer der Welt bekannt.

Die Bezirksstadt Bad Radkersburg mit 1601 Einwohnern erlebte mit dem Ausbau der Parktherme enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Stadt Bad Radkersburg wurde auf einer ehemaligen Murinsel mit der Aufgabe, die Pforte zwischen den Windischen Büheln und den Bergen von Klöch sowie den Handelswegen nach Ungarn zu schützen, errichtet. 1885 erfolgte die Anbindung an die Eisenbahnverbindung von Spielfeld nach Luttenberg/Ljutomer. Seit dem Friedensvertrag von St. Germain im Jahr 1919 wurde Radkersburg durch die neue Grenze zur Grenzstadt.

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