BISi Award 2019

Alle VWA-, Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten der PreisträgerInnen 2019

Katharina Kohl, Anna Leber
HLW Mureck

Wir schenken das Kostbarste, was wir haben – unsere Zeit
Sie haben die Vorarbeiten zum Aufbau eines gemeinnützigen Vereins in Mureck geleistet, dessen Mitglieder ihre Zeit freiwillig & unentgeltlich anbieten und von anderen Mitgliedern Zeit in schwierigen Situationen beanspruchen können. Vereinswesen, gute Beispiele, Zeiträuber, Zeitmanagement und eine bewusstseinsbildende, aktivierende Befragung werden vorgestellt.

 

Theresa Hofer
BORG Feldbach

Verschiedene Formen der Landwirtschaft und ihre wirtschaftliche Bedeutung in der Gemeinde Petersdorf II.
Steigende Anforderungen und Auflagen machen Teilzeitlandwirten zu schaffen. In den letzten Jahren wurden einige neue Kulturarten attraktiv. Die VWA betrachtet eine Betriebsumstellung und Spezialisierung, nämlich den Anbau von Aroniabeeren statt den Schweinebetrieb weiterzuführen. Die im Vulkanland bereits weitverbreitete Aroniabeere ist wirtschaftlich für einen Nebenerwerbslandwirt ein Gewinn. Ebenso für die Gesundheit der Konsumenten.

 

Anja Haas, Lisa Jung und Johannes Resch
BAFEP Graz

Von Hexen und Rittern – die Riegersburg.
Die angehenden KindergartenpädagogInnen haben die historischen Geschehnisse und Kulturgüter in der Riegersburg für Kindergartenkinder aufbereitet. In drei interessanten, dem Entwicklungsstand entsprechenden Erlebnistagen, wurden die Themen „Hexen – Ritter – Riegersburg“ praktisch im Kiga Lödersdorf durchgeführt: spezifische Bildungsangebote und eine Exkursion auf die Festung standen am Programm.

 

Johannes Götz
Bischöfliches Gymnasium Graz

Perspektiven der touristischen Entwicklung in der Südoststeiermark unter besonderer Berücksichtigung der Gemeinde Straden.
Diese vorwissenschaftliche Arbeit behandelt den Tourismus und die Dienstleistungsbranche in der Südoststeiermark und beschreibt die besonderen Charakteristika der Region. Es werden bekannte Ausflugsziele & Radnetze vorgestellt und eigene Perspektiven für die Zukunft entwickelt.

 

Cora Naomi Praßl
BORG Feldbach

Einstellung und Verhalten der Jugendlichen im Raum Feldbach gegenüber körperbehinderten Mitmenschen.
In dieser sozialwissenschaftlichen Arbeit wurde mittels 30 Interviews und Recherchen erforscht, ob Jugendliche altersbedingte Verhaltensmuster vorweisen, wie sie auf körperbehinderte Menschen reagieren und was die Auslöser von Angstzuständen und Barrieren sind. Der Grund für Unsicherheiten und Aburteilen (vor allem bei Jugendlichen und bei Erwachsenen ab 60) von Menschen mit Handicap sind Unwissenheit und der fehlende Kontakt. Dieser sollte für die nächste Generation rechtzeitig gestärkt werden.

 

Martin Hasenburger
BORG Feldbach

„Unterwegs mit dem Dschungelexpress“- Die Gleichenbergerbahn im Wandel der Zeit.
Die wirtschaftliche und touristische Bedeutung sowie die gesamte historische Entwicklung der Gleichenbergerbahn wurden akribisch aufbereitet. Von besonderen Transporten, Technik und Schienenfahrzeugen bis zur Trassenführung und jenen Projekten, die heute zum Erhalt der Strecke beitragen, bietet diese VWA eine fundierte Fakten-Sammlung.

 

Elisabeth Flucher
Raumberg-Gumpenstein

Vergleich von im Freiland gehaltenem Mangalitza Schwein mit konventionellem Schwein in Stallhaltung hinsichtlich Qualität und Zusammensetzung von Fleisch und Fett.
Dem beträchtlichen Unterschied der Fleisch- und Fettqualitäten von einem Mangalitza Schwein gegenüber von konventionell gezüchteten Schweinen wird in dieser umfangreichen Arbeit nachgegangen. Der Vergleich von Schweinehaltung, Fütterung, Rassen, Schlachtungsarten, Haltbarmachung ergibt markante Unterschiede in wesentlichen Qualitätsbereichen. Umfangreiche Analytik und Vergleiche bis zur Blindverkostung mit 36 Personen und 100 Seiten Dokumentation machen diese Arbeit eigentlich zur Masterarbeit.

 

Vera Ecker, BA
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg

Generation Fast Food: Förderung gesunder Ernährung bei Volksschulkindern.
Die Arbeit erklärt, wie ein gesundheitsbewusstes Essverhalten bei Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren erreicht werden kann. Für Eltern und Pädagogen ein Leitfaden, wie Vorbilder, Ernährungserziehung, Ernährungspsychologie und Empowerment die gesunden Vorlieben bei Kindern fördern.

 

Daniel Greßler, BA
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg

Effektive Projektkommunikation. Ein Vergleich zwischen Face-to-Face und technologiebasierter, schriftlicher Kommunikation
Der Anstieg der technologiebasierten, schriftlichen Kommunikation unternehmensintern und zwischen Unternehmen hat einen Einfluss auf die Effektivität von Projekten. Besonders bei emotionalen Bereichen und Themen, die Fingerspitzengefühl verlangen, birgt die Face-to-Face Kommunikation den Vorteil der Übertragung von nonverbalen Signalen, welche das Verständnis für Nachrichten erhöht. Sehr fundiert analysiert mit eigenen Empfehlungen.

 

Anna Hettegger
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg

Rahmenbedingungen zur Umsetzung von organisationsbezogener Gesundheitskompetenz “Auf Gesundheitskurs- gesundheitskompetent in Feldbach”.
Gesundheitskompetenz wird immer wichtiger, aber daran mangelt es in der Steiermark im Bundesländervergleich. Gemeinsam mit der Stadt Feldbach wurde
Beispielhaft wurde die Health Literacy in vier feldbacher Unternehmen in Tiefeninterviews erhoben. Die positiven Rahmenbedingungen zur Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung organisationsbezogener Gesundheitskompetenz wurden auf 68 Seiten klar und strukturiert dargelegt. Wie so oft hat die Führungsebene eine Schlüsselstellung in der Förderung der gesundheitlichen Eigenverantwortung der Mitarbeiter.

 

Kerstin Kaufmann, BA
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg

Yoga im Unterricht: Herausforderungen bei einer Implementierung in den Steirischen Pflichtschulalltag.
Internationale Studien beweisen die Vorteile eines regelmäßigen Ausübens von Yoga. Die Arbeit stellt Hindernisse auf rechtlicher und sozialer Ebene dar, welche zu einer Ablehnung von Yoga in Steiermark’s Schulen führen. Neben der Literaturrecherche wurden drei qualitativen Interviews geführt und mittels teilnehmender Beobachtung geforscht. Sowohl Direktoren als auch Kinder stehen positiv zu Yoga im Unterricht, doch es fehlt häufig an Mut, Geld- und Zeitressourcen.

 

Natalie Haas
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg

Vergleich von kognitiven und motorischen Fähigkeiten im Kleinkindalter.
Im Kleinkindalter sind kognitiven und motorischen Fähigkeiten eng miteinander verbunden. Dadurch ist Bewegung ein Grundbedürfnis von Kleinkindern. Spiel- und Bewegungsvariationen sind damit nicht nur für Kraft und Geschicklichkeit gut, sondern fördern gleichzeitig die kognitiven Fähigkeiten auf eine kindgerechte Art und Weise. Toller Stil der Arbeit!

Veränderungen der Unternehmenskultur durch die Wertschätzungs-Ausstellung. Am Beispiel des AMS Feldbach.
Nach sinkender Mitarbeitermotivation rief das AMS Steiermark 2017 die „Wertschätzungs-Ausstellung“ über 2 Wochen ins Leben. Mittels Themenanalyse wurden vier Interviews von AMS-MitarbeiterInnen ausgewertet und die langfristige Wirkung der Wertschätzungs-Ausstellung dargestellt. Praktische Verbesserungsvorschläge um nachhaltigere Effekte zu erzielen runden diese wertvolle, sehr gute Arbeit ab.

 

Anna Kristina Wahl, BA
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg

Aufbau von individueller und organisationsbezogener Health Literacy im kommunalen Setting.
Ein Konzept und Modell zum Aufbau von Health Literacy im kommunalen Setting wurde mit sechs Dimensionen abgeleitet: „Partizipation“, „Navigationshilfen“, „Vernetzung von AkteurInnen und Stakeholdern“, „Verankerung von Health Literacy in die kommunalen Strukturen“, „gesundheitskompetenten Subsysteme und Einrichtungen“ und „Angebote zum Aufbau der individuellen Health Literacy“ der Menschen, die in der Kommune arbeiten, leben und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Exzellente Struktur, super Graphiken und Erläuterungen, eine wohltuende Quelle klaren und eigenständigen Denkens!

 

Gerald Friedrich, MSc.
FH Wien

Einsatzmöglichkeiten von Biomasse-Wärmepumpen-Hybridsystemen bei der Modernisierung von Heizungsanlagen in Einfamilienhäusern.
Aufgrund des fortschreitenden Klimawandels müssen ambitionierte Klimaziele erreicht werden. Nach wie vor haben Raumheizung und die Raumkühlung einen großen Energieverbrauchsanteil. Hier wurde untersucht inwieweit alternative Biomasse-Hybrid-Wärmepumpen-Systeme in Ein- und Mehrfamilienhäuser die Energieeffizienz steigern können. Fehlende Anreize und komplexe Regeltechnik dürften jedoch die Umsetzung verzögern. Elf Experteninterviews und deren Auswertung runden die Arbeit ab.

 

Mag. Lisa-Maria Groß
KFU Graz

Die oststeirischen Themenstraßen und ihre Bedeutung für den Tourismus und das touristische Marketing.
Die Diplomarbeit beinhaltet ausgewählte Themenstraßen der Ost- und Südoststeiermark aus tourismuswirtschaftlicher und regionaler Perspektive. Die bestehenden Themenstraßen wurden hinsichtlich vieler Kriterien untersucht und bewertet, sowie daraus eine „ideale“ Themenstraße im Steirischen Vulkanland selbst entwickelt und konzipiert. Die „Steirische Vulkanland-Straße“ führt an erloschenen Vulkanen, Manufakturen, Gaststätten, Sehenswürdigkeiten, etc. vorbei und beflügelt die Regionalwirtschaft.

 

Mag. Simon Mogg
KFU Graz

Alkoholkonsum im Sport – Ein sportartspezifischer Vergleich über den Stellenwert und die Häufigkeit von Alkoholkonsum im Fußballsport, weiteren Ballsportarten sowie im Individualsport.
Im Rahmen der Fragebogenerhebung (insgesamt 203 Interviews/Fragenbögen!) wurde eine Vielzahl an männlichen Sportlern der Region befragt, um ihr Konsumverhalten von alkoholischen Getränken zu untersuchen. Der Alkoholkonsum der Fußballer und der anderen Ballsportler unterscheidet sich signifikant von jenem der Individualsportler. Die Ergebnisse veranlassen Vereinskulturen zu überdenken und Bewusstsein für einen unproblematischen Alkoholkonsum zu schaffen – insbesondere bei jugendlichen Sportlern

 

Lisa Fickel, MA
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg

Integration als „Heilmittel“ gegen Terroristennachwuchs? Eine Evaluierung der Empfehlung des „bOJA – Handbuch für die soziale Gemeindearbeit mit jugendlichen Flüchtlingen“.
Junge MigrantInnen aus Krisengebieten müssen einerseits sich im neuen Umfeld sozial integrieren und andererseits neue Perspektiven für sich finden. Misslungene Integration führt zu Radikalisierungsprozessen, je nach Kontext und Ursachenvielfalt. Das „bOJA – Handbuch“ wirkt dabei als gutes Werkzeug in der täglichen Arbeit mit MigrantInnen der Radikalisierung entgegen. Sechs Tiefeninterviews wurden geführt und die Gesamtergebnisse aufwendig in klarem Stil aufbereitet.

 

Marlene Krahulec, MA
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg

Zoo-Ethik fundiertes Marketing der Greifvogelwarte Riegersburg.
BesucherInnen von Tierattraktionen sind sensibler für das Wohlergehen der Tiere geworden. Die Greifvogelwarte Riegersburg erfüllt die Bedingungen für die Zoo-Kategorie A und baut so die ethische Akzeptanz langfristig aus. Es wurden Maßnahmen für die Greifvogelwarte Riegersburg entwickelt, um überzeugend anspruchsvolle Zoo-Ethik zu kommunizieren. Eigene Empfehlungen, klare Sprache und eine super Struktur runden diese hervorragende Arbeit ab.

 

Silvia Pfleger, MA
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg

Bewegungsangebot um Alltag für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Subjektive Einschätzung von AthletInnen der Special Olympics World Winter Games 2017 aus Österreich sowie deren TrainerInnen und Angehörigen.
Bewegung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit. Sport und Bewegung kann vor allem bei Menschen mit geistiger Beeinträchtigung die Lebensqualität positiv beeinflussen und eine bessere Teilhabe am Leben der Gesellschaft ermöglichen. Mit großem persönlichem Einsatze, 15 Tiefeninterviews wurde auf 157 Seiten Empfehlungen für Verbesserungsmaßnahmen vorgestellt, die vor Ort umgesetzt werden können.

 

Bianca Lamprecht, BA, MA
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg

Marketing-Konzept Schlösserstraße – Bausteine für ein regional, national und international erfolgreiches Marketing.
Der seit 1980 bestehende Verband „Die Schlösserstraße“ vermarktet Schlösser und Burgen der Grenzregionen Süd-, Südoststeiermark und Südburgenland. Die Forschungsarbeit entwickelte passende Bausteine für das Marketing-Konzept auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene: Identität, Markt-Analyse, Marken-Strategie, Angebots-Katalog und Kooperationen. Neben Recherchen wurden 9 Tiefeninterviews geführt, Handlungsempfehlungen und Ideen zur gezielteren Kommunikation selbstständig entwickelt. Eine top Arbeit.