Gemeinschaft & Kultivierung

Mit den Grundlagen unserer Existenz achtsam umgehen.

Unsere schnelllebige Zeit bringt viele Menschen an ihre Belastungsgrenzen. Eine Überforderung auf den unterschiedlichsten Ebenen unseres Lebens ist das Ergebnis unseres Glaubens, dass Wirtschaftsleistung und materielles Haben die höchsten Werte sind. Haben wir Mut zur mehr Menschlichkeit. Rücken wir familiäre Werte in den Mittelpunkt, schenken wir einander Vertrauen, lernen wir mit- und voneinander. Denn Zufriedenheit und Lebensfreude sind nur im Rahmen eines eigenverantwortlichen Lebens zu finden.

Zusammen geht alles leichter, vor allem auch die Schritte in Richtung Zukunftsfähigkeit und Gemeinwohl. Beides ist nur gemeinsam zu erreichen. Füreinander da sein, Wissen weitergeben, sich vernetzen, teilen und offen austauschen sind daher die Kernbereiche der Zukunftsfähigkeit. Aber es ist alles andere als leicht, füreinander da zu sein, zusammenzuhalten und zusammenzuwirken. Diese Fähigkeiten muss jeder Mensch in sich entwickeln – „kultivieren“. Kultivierung bedeutet Arbeit, vor allem an sich selbst und seinen anvertrauten Bereichen in der Gemeinschaft.

  • An der individuellen persönlichen Entwicklung arbeiten: Zeit für sich haben, aktiv sein, Talente trainieren
  • Zeit füreinander haben: gegenseitige Hilfe, gegenseitige Ermutigung
  • Positive und wertschätzende Familienarbeit: gemeinsame Erziehungs- und Hausarbeit
  • Acht geben auf gewaltfreie Pädagogik: respektvolle und liebevolle Schulbildung und Erziehung, Vorbild sein im Leben und etwas Tun
  • Wert legen auf Familienfreundlichkeit: Umsetzung der Eltern-Kind Bildung, Umsetzung der Ferien(s)pässe
  • Lebenskultur aktiv mitgestalten: Mitglied bei diversen Vereinen sein (Chöre, Blasmusik, Theater, Volkstanz), Brauchtum leben, Ehrenamtliches Engagement
  • Aktiv Kooperationen eingehen
  • Nachbarschaften und Dorf-/Ortsgemeinschaft pflegen
  • Wissen weitergeben und teilen, Initiativen erneuern und mitgestalten
  • Besuch von Lebenskultur-Festen 
  • Gemeinsam etwas tun: arbeiten, einkaufen, erholen
  • Untereinander mehr Anerkennung und Beachtung schenken
  • Das Unmittelbare mehr schätzen und dankbar sein: das Gute an der „Jetzt-Situation“ schätzen

  • Jammern und Schimpfen: sich über andere „das Maul z’reißen“, Neid und Geiz, etc.
  • Negativ denken und sprechen: niedermachen, abwehren, hochmütig sein, rechthaberisch sein
  • Pessimismus, ZukunftsangstEinsamkeit, unpersönliche Kontakte und minderwertige Beziehungen
  • Rauer Umgangston in der Arbeit als auch privat
  • Unangepasste Lebensweise: Festhalten an der Vergangenheit, keine Änderungsbereitschaft, belastende Muster etc.
  • Vollgestopfter Terminkalender
  • Überlastung, Über- oder Unterforderung
  • Verschwenderischer Umgang mit der “Zeit“: stundenlang Fernsehen, Computer spielen, etc.
  • Ohne Sinn, Zielvorstellungen und höhere Aufgabe leben: Passivität, Trägheit, sich nicht an der Gemeinschaft beteiligen
  • Ausländer, Andersdenkende oder „Zuagroaste“ ausgrenzen

Weiterführende Themen:

Familienfreundlichkeit

Familie als Basiszelle des Zusammenlebens!

Kreatives Vulkanland

Ehrenamtliches Engagement leben!

Festkultur

Gemeinsam Feste feiern!

Reichtum unserer Lebenskultur

Immaterielles Kulturerbe im Vulkanland.

Weiterführende Links