Interreg Donau Projekt „lifelineMDD“

Lebendiges Wasser, lebendige Sedimente, lebendige Flüsse

Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Serbien haben im April 2020 einen UNESCO Antrag für den weltweit ersten 5-Länder-Biosphärenpark eingereicht. Mit einer Gesamtfläche von 930.000 Hektar und einer Länge von 700 Kilometern wird die Natur- und Tierwelt entlang der Mur, Drau und Donau zum größten Flussschutzgebiet Europas.

Nach erfolgreichen ersten Schritten in Richtung Fünf-Länder-Kooperation der Schutzgebietsverwaltungen (Interreg Projekt coop MDD), zielt das Interreg Folgeprojekt lifelineMDD auf die ökologische Verbesserung des Flusskorridors und den Aufbau von Kooperationsstrukturen für den künftigen Biosphärenpark ab. Der Startschuss zum Projekt erfolgte offiziell am 7. Juli 2020 im Rahmen eines Online Kick-offs.

Im Projekt „coopMDD“ wurde bereits der Grundstein für eine lebendige Zusammenarbeit zwischen Schutzgebietsmanagern und einem grenzüberschreitenden Managementprogramm für den geplanten 5-Länder-Biosphärenpark MDD gelegt. lifelineMDD knüpft direkt an diese Bemühungen an. Ziel des Projekts ist es, eine gemeinsame Wissensbasis zu schaffen und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren zu fördern. Basis dafür bildet das Projektteam, das aus einem Mix unterschiedlicher Organisationen, von Universitäten über Naturschutzorganisationen bis hin zu Behörden und Gemeinden aus allen fünf Ländern besteht Damit wird auch ein Grundgedanke des Biosphärenparks, Kompetenzen in den Bereichen Naturschutz, Forschung, und Bildung abzudecken, erfüllt. Gemeinsam soll die Konnektivität und die Biodiversität innerhalb des MDD-Flusskorridors durch die Wiederherstellung der natürlichen Flussdynamik verbessert werden.

 

Lebendige Fließgewässer

Die Entwicklung des strategischen, integrativen Ansatzes zur Wiederherstellung intakter Fließgewässer innerhalb des geplanten 5-Länder-Biosphärenparks basiert auf wissenschaftlichen Studien zur Fisch- und Flussvögel-Population sowie zu abiotischen Rahmenbedingungen, die sich aus anthropogenen Einflüssen auf Sedimenttransport und Klima ergeben. Das ermöglicht eine Bestandsaufnahme als Ausgangspunkt der Etablierung des Fünf-Länder Biosphärenparks sowie die Ermittlung des Handlungsbedarfs für die Verbesserung des Zustands des Flusskorridors.

 

Lebendige Zusammenarbeit

Pilot-Revitalisierungsmaßnahmen führen zu einem direkten und sichtbaren, positiven Effekt auf die Flussdynamik sowie auf die unterschiedlichen Lebensräume innerhalb des künftigen 5-Länder-Biosphärenparks Mur-Drau-Donau. Die Umsetzung dieser Maßnahmen bildet aber auch die Basis für einen Sektor übergreifenden Lernprozess zwischen Naturschutz und Wasserwirtschaft sowie weiteren Stakeholdern, wie lokalen Institutionen. Institutionelle Kompetenzen und die Kooperation zwischen den Hauptakteuren soll damit verstärkt werden. Im Rahmen des Projektes werden auch verschiedene Formen der Stakeholder Einbindung und Sektor-, sowie länderübergreifender Kooperation und deren Anwendungsmöglichkeiten für den künftigen Fünf-Länder Biosphärenpark erprobt.

Durch die aktive Einbindung der lokalen Gemeinden wird die Verbundenheit der Bevölkerung zur Natur sowie ihr Verständnis für die Bedeutung einer naturnahen Flusslandschaft für Mensch und Natur gestärkt. Die Einbindung von NGOs sowie lokaler und nationaler politischer Ebenen sichert den Aufbau eines langfristig aktiven Netzwerks und damit die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse.

Mit der Entwicklung einer integrativen, grenzüberschreitenden Strategie zur Flussrenaturierung basierend auf wissenschaftlicher Forschung, Pilot-Maßnahmen und gemeinschaftlichem Lernen leistet lifelineMDD einen großen Beitrag zum Ziel, ökologische Korridore zu schützen und wiederherzustellen sowie die Kooperation zwischen AkteurInnen zu intensivieren.

Projektpartner

Projektpartner

In den nächsten 2,5 Jahren arbeiten 12 Projektpartner sowie weitere 17 assoziierte, strategische Partner aus unterschiedlichen fachlichen Bereichen gemeinsam an der Verbesserung der Biodiversität und der Wiederherstellung der natürlichen Flussdynamik. Gelingen soll dies durch eine sektorübergreifende Partnerschaft sowie die Umsetzung von Revitalisierungsmaßnahmen.

 

lifelineMDD Projektpartner

– Umweltverband WWF Österreich
– Universität für Bodenkultur Wien, Österreich
– Regionalmanagement Südoststeiermark. Steirisches Vulkanland, Österreich
– Amt der Steiermärkischen Landesregierung – Abteilung 14 Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit, Österreich
– Institute of the Republic of Slovenia for Nature Conservation, Slowenien
– Municipality Velika Polana, Slowenien
– WWF Adria, Kroatien
– Public institution for management of protected parts of nature in Varaždin County, Kroatien
– WWF Hungary, Ungarn
– WWF Adria – Serbia, Serbien
– Institute for Nature Conservation of Vojvodina Province, Serbien
– Pomgrad – Water management company, Slowenien

 

Assoziierte Partner

– International Commission for the Protection of the Danube River, Österreich
– Österreichisches MAB-Nationalkomitee an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Österreich
– Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen, Tourismus, Abteilung I/6 Hochwasserrisikomanagement, Österreich
– Ministry of the Environment and Spatial Planning, Environment Directorate, Slowenien
– Slovenian Water Agency, Slowenien
– Croatian Waters, Water Management Department for the Mura and Upper Drava Rivers, Kroatien
– Public Institution for Management of Protected Natural Areas in the Koprivnica Križevci County, Kroatien
– Ministry of Environment and Energy, Kroatien
– Public Institution Nature Park Kopački Rit, Kroatien
– West-Transdanubian Water Directorate, Ungarn
– Balaton-felvidéki National Park Directorate, Ungarn
– Deputy State Secretariat for Nature Conservation, Ministry of Agriculture, Ungarn
– Public Enterprise “Vojvodinašume” Petrovaradin, Serbien
– Public institution agency for management of protected natural values in Osijek-Baranja County, Kroatien
– Provincial secretariat for urban Planning and Environmental protection, Serbien
– Ministry of Environmental Protection of the Republic of Serbia, Serbien
– Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Deutschland

Finanzierung

lifelineMDD wird durch das Transnationale Donau-Programm der Europäischen Union mitfinanziert (EFRE- und IPA-Mittel). Das Projekt begann am 1. Juli 2020 und dauert bis zum 31. Dezember 2022. Das Gesamtbudget des Projekts beläuft sich auf 2.987.829,19 €, aufgeteilt auf 12 Vollpartner. Der WWF Österreich als federführender Partner koordiniert das Gesamtprojekt.

News

MURAUEN IM UNTEREN MURTAL | Lebens- und Erlebnisraum

Video aus dem Vorgängerprojekt coop MDD über die Murauen im Unteren Murtal.

(c) Land Steiermark

UNESCO Urkunde für den Biosphärenpark „Unteres Murtal“

Feierliche Übergabe der UNESCO Urkunde an die Bürgermeister der Gemeinden des Biosphärenparks „Unteres Murtal“

Ende September wurde den Bürgermeistern der Biosphärenpark Gemeinden des Unteren Murtales – Bad Radkersburg, Halbenrain, Mureck und ehem. Murfeld – von Dr. Miguel Clüsener-Godt, dem Direktor der Abteilung für Ökologische und Erdwissenschaften der UNESCO und Sekretär des Forschungsprogramms “Der Mensch und die Biosphäre”, offiziell die UNESCO Urkunde vom MAB-Programm, im Beisein eines internationalen und nationalen hochkarätigen Publikums, im Zehnerhaus in Bad Radkersburg übergeben.

Ein Meilenstein – denn der Biosphärenpark „Unteres Murtal“ ist Teil des zukünftigen Biosphärenreservats Mur-Drau-Donau, welches weltweit der erste von der UNESCO anerkannte 5-Länder- Biosphärenpark werden wird.  Damit wird Geschichte geschrieben! Dr. Miguel Clüsener-Godt, welcher dafür extra aus Paris angereist war, betonte in seiner Rede: „Österreich bekommt nicht nur einen vierten Biosphärenpark, sondern trägt auch das letzte Puzzleteil für den weltweit ersten, aus fünf Staaten (Slowenien, Kroatien, Ungarn, Serbien, Österreich) bestehenden Biosphärenpark im Mur-Drau-Donau-Korridor bei.“ (UNESCO, 2020).

Künftiger 5-Länder-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau
Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Serbien haben im April 2020 den UNESCO Antrag für den weltweit ersten 5-Länder-Biosphärenpark eingereicht, die Anerkennung wird für Sommer 2021 erwartet. Mit einer Gesamtfläche von 930.000 Hektar und einer Länge von 700 Kilometern wird die Natur- und Tierwelt entlang der Mur, Drau und Donau zum größten Flussschutzgebiet Europas.

Weitere Pressestimmen
Österreichische UNESCO-Kommission – UNESCO Auszeichnung für den Biosphärenpark Unteres Murtal
Kleine Zeitung Südoststeiermark – Auszeichnung für den „Amazonas in Europa“
Woche Südoststeiermark – Offizieller Feiertag für heimischen Biosphärenpark

Fotocredits: G. Schleich

lifelineMDD

Das Regionalmangement Südoststeiermark.Steierisches Vulkanland blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr im neu gestarteten Interreg Projekt lifelineMDD zurück.

Im Juli startete das Interreg Projekt lifelineMDD (das Regionalmangement Südoststeiermark. Steirisches Vulkanland hat darin die Projektpartnerschaft für die Gemeinden übernommen), wo es darum geht, eine gute Kooperation und Basis zur Zusammenarbeit zwischen allen 5 Ländern (Österreich, Slowenien, Serbien, Kroatien und Ungarn) zu schaffen und erste gemeinsame Revitalisierungsmaßnahmen umzusetzen.

Im Vordergrund stehen im Projekt der Schutz des ökologisch wertvollen Flusskorridors, der sich über 700 Kilometer und eine Fläche von 930.000 Hektar erstreckt. Dazu wurden im ersten Halbjahr bereits wissenschaftliche Untersuchungen zu Fisch- und Flussvögeln, Sedimenttransport und Klimawandel gestartet, und drei Pilotaktionen direkt an den Flüssen für das Jahr 2021 geplant. Eine davon wird in der Südoststeiermark in Gosdorf umgesetzt. Es geht um die Verbesserung einer Altarmanbindung der Mur.

Parallel dazu startet mit Frühjahr 2021 auch der Leitbildprozess des Biosphärenparks Unteres Murtal, wo es gilt die Ziele und Aufgaben des zukünftigen Biosphärenpark-Managements zu erarbeiten.

v.l.n.r. Mag. Dr. Beatrix Lenz, MBA MA (Regionalmanagement Südoststeiermark.Steirisches Vulkanland), LTabg. Cornelia Schweiner, Mag. Karl Lautner (Biosphärenpark-Bürgermeistersprecher), LTabg. Julia Majcan, MSc., Bgm. Dietmar Tschiggerl (Halbenrain), Regionsvorsitzender LTabg. ÖkR Vz.-Bgm. Franz Fartek

WWF Adria is looking for two education experts on Interreg lifelineMDD project

WWF Adria is looking for two education experts to be temporarily engaged in environmental education topics and activities related to Interreg lifelineMDD project as external experts. They are expected to work as a team during the preparation and organization of the trainings and during the development of didactic materials and tools.

Background:

The project lifelineMDD is a follow up of the coopMDD project that laid a foundation for living cooperation between Protected Area managers and a Transboundary Management Programme for the planned 5-country Biosphere Reserve Mura-Drava-Danube (TBR MDD).

The goal of the project is to improve connectivity and biodiversity within the MDD river corridor by restoring the natural river dynamics. With the development of an integrative, cross-border strategy for river restoration based on scientific research, pilot actions and cross-sectoral learning, lifelineMDD contributes strongly to the goal of protecting ecological corridors and intensifying the cooperation between different actors.

The results of the aforementioned project activities will be supported and anchored by the educational component and work on raising local awareness for living rivers. Environmental education is a process of acquiring skills and knowledge about sensitive environmental issues, engaging in problem solving and taking actions to improve the state of the environment. Through environmental education, individuals may learn how to develop deep understanding and critical thinking of environmental challenges and benefits of natural ecosystems, which leads to making informed and responsible choices and decisions.

The educational WP T3 is focused on reaching out to teachers and guides to empower them to develop and implement high quality environmental projects and promote the values and importance of the TBR MDD in local communities of the whole region. The aim is to ensure continuous awareness of the local population, especially children, young people and other visitors and that their knowledge on topics of ecological connectivity, nature protection and river restoration including adequate didactic tools and methods is safeguarded in the long term.

In order to strongly benefit continual sustainability of nature education in the transboundary region, in the scope of the project’s WP T3, the trainings for the multipliers (guides, teachers, youth workers) will be conducted at transboundary and national levels (Train-the-Trainer (TtT) seminar and National Trainings, respectively), with a goal to strengthen and raise their capacities. In addition, the educational materials, didactic tools and approaches are taken during the coopMDD project implementation (especially the River’sCool component) will be tested and adjusted, primarily during the Nature Academy piloting. To complement this, and to help River’sCool managers and users implement high quality projects and promote the importance and aims of the biosphere reserve, novel joint didactic materials and methods will be developed, including the trainers’ handbook. All these materials will represent the content on which the trainings will be based.

The requested services shall be provided for the following tasks:

1. Objectives:

1.1. Strengthening support of local populations living along the TBR MDD for natural river dynamics and restoration measures.

2. Activities:

2.1. Develop and compile didactic tools and trainers’ handbook for use in the trainings and adapt the existing education materials. This development will follow the education on main project topics that include: riverine fish and bird species as indicator groups which show the importance of dynamic river processes, river restoration, climate change impacts on freshwater ecosystems and sustainable development based on intact natural areas;

2.2. In cooperation with the work package leader prepare the program for the Train-the-Trainer (TtT) Seminar;

2.3. Conduct the three-part transboundary teachers and guides training (TtT Seminar);

2.4. Provide consulting and support (online and possibly in person) to national trainers for preparations of their national trainings and participate and present review at the joint workshop.

3.Outputs:

3.1. Developed tailored didactic materials and tools for integration into the joint materials and for successful implementation of the trainings;

3.2. Prepared tailored materials for the TtT Seminar (ppt, handouts and other);

3.3. Carried out first part of the TtT Seminar in summer 2021;

3.4. Carried out second part of the TtT Seminar in fall 2021;

3.5. Carried out third part of the TtT Seminar in January 2022;

3.6. Provided consultations to the national trainers;

Timeline:

1. Development and compilation of didactic tools and materials (start deadline February 2021, end deadline May 2021) -> Developed tailored didactic tools and trainers’ handbook

2. Preparation of the TtT Seminar (start deadline June 2021, end deadline August 2021) -> Prepared tailored materials for the TtT Seminar

3. Conducting TtT Seminar (start deadline July/August 2021, end deadline January 2022) -> Carried out three-part seminar

4. Consultations with national trainers (start deadline February 2022, end deadline March 2022) -> Provided consultations with the trainers

Estimated number of working days:

≈ 60 working days (one-year engagement: Feb 2021 – Feb 2022)

Profile:

Minimum: A University degree in the broad area of environmental education, pedagogy, natural sciences or related fields and at least 5 years of relevant experience in required field of work;
Thorough knowledge of environmental education principles and practices;
Experience in the development of teaching resources and didactic tools is an advantage;
Fluent oral and written English communication skills are required and good knowledge of one of the TBR MDD countries’ languages (Austrian, Slovenian, Croatian, Hungarian, Serbian);
Excellent interpersonal, communication and organizational skills;
Good team-work and decision-making skills;
Awareness and sensitivity to the environment and natural processes.
Information and procedure

Are you interested in this position and do you recognize yourself in the above profile? Then we invite you to express your interest before January 31st 2021 by sending an email with the Motivation letter and CV in English to nmatovic@wwfadria.org

Only candidates selected for interviews will be contacted, and for selected candidates the interviews will be held virtually.

Der Mensch und die Biosphäre – unser UNESCO Biosphärenpark Unteres Murtal im Steirischen Vulkanland

Im Juni 2019 wurde der vierte österreichische Biosphärenpark von der UNESCO in Paris genehmigt – der Biosphärenpark Unteres Murtal im Steirischen Vulkanland. Ein Jahr später, im Herbst 2020, konnten die Biosphärenparkgemeinden Halbenrain, die Stadtgemeinde Mureck und die Stadtgemeinde Bad Radkersburg im Zehnerhaus die offizielle UNESCO-Urkunde entgegennehmen. Nun erfolgte der Start zur Umsetzung des Biosphärenparks. In einem ersten Schritt wird der Managementplan gemeinsam mit der Firma E.C.O., Institut für Ökologie, erstellt, die sich seit vielen Jahren erfolgreich mit der Entwicklung und Evaluierung von Biosphärenparks in Österreich und international befassen.

Biosphärenparke sind Modellregionen für Nachhaltige Entwicklung, die im Rahmen des UNESCO-Programmes “Der Mensch und die Biosphäre” (internationale Abkürzung: MAB) ausgewiesen werden. Als Biosphärenpark (international: Biosphärenreservate; in Deutschland auch: Biosphärenregion oder -gebiet) ist man einerseits Schutzgebiet, vor allem aber auch Entwicklungsraum. Im Zentrum eines Biosphärenparks steht die Verbindung zwischen Mensch und Natur. Sie gelten als Lernräume für Nachhaltige Entwicklung. Weltweit gibt es momentan 714 Biosphärenparks, davon sind 21 grenzüberschreitend, und ihre Anzahl steigt. Sie alle gehören zum sogenannten Weltnetz der Biosphärenparks. Auch der UNESCO Biosphärenpark Unteres Murtal soll Teil eines solchen werden. Gemeinsam mit Slowenien, Ungarn, Kroatien und Serbien wurde 2020 der weltweit erste 5-länderübergreifende Biosphärenpark Mur-Drau-Donau eingereicht. Momentan wird diese Nominierung in Paris überprüft.

Im Unteren Murtal wird nun auf Grundlage der Regionalen Entwicklungsstrategie gemeinsam mit regionalen Stakeholdern der Managementplan mit einer vorläufigen Gültigkeit von 10 Jahren erstellt. Als übersichtliches und klar strukturiertes Dokument werden Ziele bis 2030 festgeschrieben und durch gemeinsame, regionale Aktivitäten und Maßnahmen umgesetzt. Im Fokus stehen Themen wie Natur, Wasser, Gesundheit, Tourismus und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Themen, die unsere Region und die das Untere Murtal bewegen. Erste Aktivitäten laufen bereits an und machen den Biosphärenpark vor Ort erlebbar.

© Regionalmanagement Südoststeiermark, Murauen, Tamara Schober

Projektfolder lifelineMDD

Überblick der Inhalte und geplanten Aktivitäten im Projekt lifelineMDD. Zum Folder >>

Weitere Neuigkeiten und Updates zum Projekt finden Sie auch auf der WebsiteFacebook (#lifelineMDD) und Instagram.

Biosphärenpark Unteres Murtal

Mit Juni 2019 erfolgte die offizielle Anerkennung des Biosphärenparks Unteres Murtal durch die UNESCO. Zur nachhaltigen und langfristigen Implementierung des Biosphärenparks Unteres Murtal in der Region Südoststeiermark.Steirisches Vulkanland, wurde dazu eine Steuerungsgruppe auf regionaler Ebene eingerichtet.

Die Biosphärenpark Gemeinden der Region Südoststeiermark.Steirisches Vulkanland sind:

  • Stadtgemeinde Bad Radkersburg
  • Stadtgemeinde Mureck
  • Marktgemeinde Halbenrain

 

Steuerungsgremien

Steuerungsgremien

Kontakt

Regionalmanagement Südoststeiermark. Steirisches Vulkanland GmbH
Grazertorplatz 3
8490 Bad Radkersburg
lenz@vulkanland.at