Achtsamer Umgang mit Licht – Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt
19. Februar 2026
Wenn abends im Steirischen Vulkanland die Dunkelheit einkehrt, wird spürbar, was diese Region so besonders macht: Ruhe – und ein Himmel, der Geschichten erzählt. Das Steirische Vulkanland hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der lebenswertesten Regionen entwickelt – einem Ort, an dem Natur und Kultur, Tradition und Innovation in Balance stehen. Diese Qualität ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gemeinsamer Verantwortung. Die Menschen haben ihrem Lebensraum wieder Würde, Wert und Zukunft gegeben – und genau diese Haltung prägt auch den bewussten Umgang mit Licht.
Licht schenkt Sicherheit und Orientierung, doch zu viel davon bringt das natürliche Gleichgewicht aus dem Takt. Seit Jahren ist der „Achtsame Umgang mit Licht“ daher ein zentrales Thema im Steirischen Vulkanland. Lichtverschmutzung beeinträchtigt Tiere, Pflanzen und letztlich auch den Menschen selbst. Die natürliche Dunkelheit, einst selbstverständlich, wird zunehmend zur Seltenheit. Dabei ist sie essenziell für Gesundheit, Artenvielfalt und Lebensqualität. Wer die Naturnacht schützt, schützt das Leben – und bewahrt den Sternenhimmel als stilles Kulturgut.
Wie wichtig ein natürlicher Tag-Nacht-Rhythmus für alle Organismen ist, zeigte Dr. Stefan Wallner, Astrophysiker, in seinem Vortrag am 5. Februar 2026 im Büro Steirisches Vulkanland in Gniebing eindrucksvoll auf. Dunkelheit ermöglicht Regeneration, Orientierung und den Blick ins Universum. Orte, an denen die Nacht noch wirklich Nacht sein darf, werden immer seltener – umso dringlicher ist es zu handeln. Diese Naturnacht ist im Steirischen Vulkanland noch zu erleben – und sollte daher auch bewahrt werden.
Ein gemeinsam mit Dr. Wallner entwickeltes Licht-Leitbild zeigt konkrete Wege auf, wie durch energieeffiziente und nachtgerechte Außenbeleuchtung der natürliche Nachthimmel geschützt werden kann. Josef Ober, Obmann des Steirischen Vulkanlands, bringt es auf den Punkt: „Ein achtsamer Umgang mit Licht ist ein wichtiger Schritt in eine nachhaltige Zukunft. Wir alle sind gefordert, Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzuwirken.“ Auch LEADER-Managerin Anna Knaus-Maurer betont die Bedeutung frühzeitiger Bewusstseinsbildung – etwa durch Leuchtabende oder das mobile Planetarium, bei dem bereits Kinder gemeinsam mit ihren Eltern für die Magie der Nacht sensibilisiert werden.
Der achtsame Umgang mit Licht beginnt im Kleinen – und wirkt weit. Jede Entscheidung zählt. Damit das Steirische Vulkanland auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem Mensch und Natur im Einklang leben.
Mehr Infos dazu unter: www.vulkanland.at/achtsamer-umgang-mit-licht
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