Wandern auf den Spuren der Vulkane

18. Oktober 2023

Sie widerspiegeln eine Vernetzungsleistung, die ihresgleichen sucht. 49 Rundwege und 612 Kilometer sind die schillernden Zahlen, die das Weitwanderwegenetz „Auf den Spuren der Vulkane“ charakterisiert.

„Eine Großleistung“, wie Vulkanland-Obmann Josef Ober im Rahmen der Präsentation der Neuauflage der überarbeiteten Wanderkarte attestierte, die vor allem der Hauptverantwortlichen Gabriele Grandl zuzuordnen sei. „2007 begann alles mit der herausfordernden Vernetzung einzelner Wanderinitiativen von 80 Gemeinden“, ließ Vulkanland-Geschäftsführer Michael Fend in die Vergangenheit blicken. Mit dem touristischen Schulterschluss des Vulkanlandes mit der Erlebnisregion Thermen- und Vulkanland sind nun auch die Weichen für eine noch erfolgreichere Vermarktung gelegt – zumal das Wandern teil der touristischen Positionierung des Thermen- und Vulkanlandes ist. Seine Vorsitzende, Sonja Skalnik, weiß warum: „Wir sind eine Ganzjahreswanderdestination, vom frühen Frühling bis zum milden Winter.“

Herrliche Wanderregion
In der Wanderszene haben sich die Spuren der Vulkane längst durchgesprochen. Josef Ober weiß: „Wandern war früher eher alpin angehaucht.“ Heute würden die abwechslungsreichen Lebensräume im Vulkanland geschätzt. Der im Thermen- und Vulkanland für den Lebensraum verantwortliche Tourismusexperte Thomas Gußmagg ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Und abstürzen kann man bei uns auch nur in den Buschenschenken.“

Lebenswerteste Region Europas
Tatsächlich zeichnet die Region eine landschaftliche und kulinarische Vielfalt aus, die LAbg. Julia Majcan als Indiz für den richtige Richtung sieht: „Wir sind am Weg zur lebenswertesten Region Europas und die ist wunderbar wanderbar.“ Und sie nimmt auch wahr: „Die Spuren der Vulkane sind als Naherholungsangebot auch bei der lokalen Bevölkerung angekommen.“

Logo im Basalt als Orientierung
Und was die Muscheln beim Jakobsweg sind, das sind die Basaltsteine mit Vulkanland-Logo entlang der Spurenwege, so die Wanderexperten Gabriele Grandl.

Die neue Wanderkarte, 40.000 Stück wurden aufgelegt, gibt es in den touristischen Betrieben der Region, den Gemeinden und touristischen Infopoints oder im Büro Steirisches Vulkanland in Gniebing.

Mehr Infos gibt es auf der neu gestalteten in das Tourismus-Internetportal eingebundenen Homepage www.spuren.at.

 

Text & Bild: Roman Schmidt/Woche